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Deutsch Drahthaarblätter 2012

Die Mai Clubnachrichten aus Deutschland mit vielen Info's, Adressen!

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Rasseportrait: Der Deutsch Drathaar-Jägers Liebling

"Nora" und ihre Tochter "Arina vom Toggenburger Nimrod" in "DER HUND" es ist eine vielgelesene europäische Fachzeitschrift und porträtierte in der Märzausgabe den Deutsch Drahthaar.

Laden sie hier das komplette Portrait als pdf. herunter.

Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion "DER HUND"

Web: www.derHund.de – mit Redaktionsblog

AKTUELL-Ergebnisse der Befragung

Der Schweizer Vorstehhund-Club hat seine rund 330 Mitglieder im Juli 2011 zu ihren Erfahrungen mit Rutenverletzungen befragt. Lesen Sie hier den ganzen Bericht als pdf.

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Arbeitsgebiet: stöbern auf Schwarzwild.

Artikel im Jagd und Natur über Sauhunde können Sie hier als pdf.lesen

Hier finden Sie die Link's zu den DD Club's.

Eine wichtige Informationsquelle, wenn es  den Hund und Reglemente, Prüfungen, Züchter usw. geht.

Link:

Schweizerischer Vorstehhund-Club

Verein Deutsch-Drahthaar e.V.

Deutsch Drahthaar als Vollgebrauchshund 

Der DD (Rassekürzel) ist ein Jagdhund. Er wird von Jägern die wissen worauf es bei einem Jagdgebrauchshund ankommt für den jagdlichen Einsatz gezüchtet. Seine jagdlichen Eigenschaften und sein ausgeglichener Charakter sind Rassekennzeichen. In der Zusammenarbeit mit seinem Rudelführer vollbringt er Höchstleistungen und darin findet er die Herausforderung die für ihn lebensnotwendig ist.

"Durch Leistung zum Typ"  das züchterische Erfolgskonzept einer Rasse

Die Entstehung der Rasse Deutsch-Drahthaar geht an den Anfang des 20. Jahrhunderts zurück, und die grundlegende Idee, die zur Züchtung dieser neuen Rasse führte, ist bis heute für die Deutsch-Drahthaar-Zucht entscheidend:

Es ging damals darum, einen möglichst vielseitigen und leistungsstarken Jagdgebrauchshund zu züchten, der außerdem mit seinem dichten und harten Haar und einer kräftigen körperlichen Konstitution gegen die Unbilden des Wetters aber auch gegen Dornen und Brennnesseln, gegen die stechende Sitkafichte und das schneidende Schilf gefeit sein sollte. Das Streben nach Vielseitigkeit bedeutete, daß sowohl im Wasser, bei der Jagd auf Enten, als auch im Feld, wo es Hühner, Fasanen und Hasen vorzustehen und nach ihrer Erlegung zu apportieren galt, gute und unermüdliche Arbeit geleistet werden musste.

Vor allem auch im Walde, wo große Dickungen durchstöbert wurden und krankes Wild vielleicht über lange Strecken verfolgt werden mußte, damit es zur Strecke kam, war ein passionierter und arbeitsfreudiger Hund gefragt. Die deutschen Jäger forderten also von ihrem Hund viele unterschiedliche Leistungen und unterschieden sich darin von den Engländern, die für das Vorstehen – also das Anzeigen – des Wildes einen anderen Hund – z.B. den Pointer - einsetzten, als für das Apportieren, für das z.B. der Retriever Verwendung fand. So wurden um 1900 aus den Hunderassen mit rauem Haar die jagdlich besten Hunde ausgewählt, um die neue Rasse "Deutsch Drahthaar" zu gründen.


Der Deutsch-Stichelhaar, der Pudelpointer, und der Griffon bildeten den Grundstock. Hinzu kamen noch Einkreuzungen des Deutsch-Kurzhaar, dessen Fell zwar nicht dem Standard der neuen Rasse entsprach, durch dessen Blut aber die Leistungen des Deutsch-Drahthaar bei der Suche und dem Vorstehen im Feld verbessert werden sollten.

Der Freiherr Sigismund von Zedlitz und Neukirch (1838-1903), auch „Hegewald“ genannt, hatte immer gefordert, die Leistungsfähigkeit des Jagdhundes zum obersten Zuchtziel zu erheben. Seine Gedanken wurden zum Prinzip der Deutsch-Drahthaar-Zucht. Ihm zu Ehren wird jährlich die „Hegewald-Zuchtprüfung“ durchgeführt, auf der die leistungsstärksten Junghunde präsentiert werden.
Der Deutsch-Drahthaar ist zum verbreitetsten Jagdgebrauchshund in Deutschland geworden, und mit ca. 3500 Welpen pro Jahr braucht er auch den Vergleich mit keiner anderen Hunderasse zu scheuen. Die Geschichte der Deutsch-Drahthaar-Zucht ist mit ihrem Motto "... durch Leistung zum Typ" eine Erfolgsgeschichte geworden ist.

DD haben ein enormes Anlage- und Leistungspotential das gefordert werden will.

Der DD ist einer der ganz wenigen Hunde welcher ausschliesslich als jagdlicher Vollgebrauchshund gezüchtet wird. Die Welpen werden nur in Jägerfamilien mit genügenden jagdlichen Einsatzmöglichkeiten abgegeben. Dazu soll der neue Hundeführer seinen Welpen gerecht ausbilden und an den Prüfungen dessen Leistung messen. Der Hund soll den Härtenachweis (HN) erbringen und an der Verbands Jugend Prüfung (VJP) und der Herbstzuchtprüfung (HZP) sein Talent offenbaren. Der ideale Führer schliesst die Ausbildung zum Vollgebrauchshund mit der Verbands Gebrauchs Prüfung (VGP) ab und komplettiert die Leistungen mit Schweissprüfung (SW), Bringtreue (Btr) und Verlorenbringen (Vbr).
Ein derart ausgebildeter DD hat für seinen Führer unermesslichen Wert und eröffnet ihm ungeahnte jagdliche Möglichkeiten und Erlebnisse.

Darüber hinaus zeichnet sich der DD als überaus liebenswertes, anpassungsfähiges Familienmitglied aus, er gibt die erfahrene Zuneigung vielfach zurück.

Als Züchter unterstütze ich die neuen DD Führer in allen Belangen welche die gerechte Ausbildung erfordert unter Beizug von Profis und in adäquaten Uebungsplätzen. Ein Teil des Welpen Kaufpreises wird für die Rückerstattung von Prüfungsgebühren verwendet.

Deutsch Drahthaar vom Toggenburger Nimrod

Der für den A-Wurf ausgewählte Rüde: Matze vom Schinkelberg repräsentierte 2004 die Spitze der DD Leistungszucht, er entspricht Noras Leistungen in jeder Hinsicht.